23. Schaffhauser Jazzfestival 2.-5. Mai 2012 
 Pressetexte und Fotos (for print)
Auch die 23. Ausgabe des Schaffhauser Jazzfestivals vom 2. bis 5. Mai 2012 ist als Werkschau des aktuellen Schweizer Jazzschaffens am Puls der Zeit.
Stadttheater Schaffhausen  | WEBER/GUY
 Mittwoch 2.5.2012
20.00 Uhr (CD Taufe)
Katharina Weber p, Barry Guy b
Das Duo Weber/Guy besteht aus der Berner Pianistin Katharina Weber und dem international bekannten englischen Bassisten Barry Guy, der in der Schweiz lebt. Die zwei spielen in freier Improvisation zusammen, lassen sich aber durch vorangestellte kurze Klavierstücke des grossen ungarischen Komponisten György Kurtag (*1926) inspirieren. Diese Stücke stammen aus den Jàtékok (Spiele), einer 8-bändigen Sammlung, welche zuerst für Kinder gedacht war, dann aber immer mehr zur persönlichen Komponierwerkstatt Kurtags wurde.
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 | JÜRG WICKIHALDER ORCHESTRA
 Mittwoch 2.5.2012
21.45 Uhr (CD Taufe)
Tim Krohn Sprecher, Jeannine Hirzel sopran, Sonoe Kato mezzosopran, Chris Wiesendanger p, Mia Lindblom: violine, Frantz Loriot viola, Seth Woods cello, Daniel Studer b, Florian Egli sax, fl, Jürg Wickihalder sax, Michael Jaeger sax, cl, Damian Zangger tomp, tenorhorn, Bernhard Bamert tromb, Manuel Perovic Dirigent
Der Saxophonist und Komponist Jürg Wickihalder mutiert immer mehr zu einem irrwitzigen Tausendsassa der europäischen Szene. Sei es als begnadeter Improvisator oder als Komponist schräger Märchenstunden – stets gelingt es ihm den Werken seinen unverkennbaren Stempel aufzudrücken.«Narziss & Echo» sein neuster Streich, mit Tim Krohn (Libretto) und Manuel Perovic
( Arrangement und Orchestration), ist ein dramatisches Werk für zwei Sängerinnen, Streichtrio und Blasorchester.
www.juerg-wickihalder.ch
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Kulturzentrum Kammgarn  | WEIRD BEARD
 Donnerstag 3.5.2012
20.15 Uhr
Florian Egli sax, Dave Gisler g, Valentin Dietrich b, Rico Baumann dr
Das Quartett um den Schaffhauser Saxophonisten Florian Egli interpretiert auf besonders eigenwillige Art dessen Kompositionen, die viel Raum zu improvisatorischen Höhenflügen und kollektiven Klang-Geschichten bieten. Die Musik von Weird Beard hat eine erstaunliche Balance aus einfachen Melodien, modernen Harmonien, geräuschhaften Backgrounds und durchdringenden Grooves.
www.florianegli.ch
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 | SILVESTRIO
 Donnerstag 3.5.2012
21.15 Uhr (CD-Taufe)
Thomas Silvestri p, Patrick Sommer b, Pius Baschnagel dr
Intensiver zeitgenössischer Trio Jazz. attraktive originelle Themen, packende Grooves, Poesie und Witz mit starken Improvisationen bestimmen die Musik des SilvesTrios. Die Stücke vom Schaffhauser Pianist Thomas Silvestri haben ihre Wurzeln in der Jazzgeschichte werden aber dank moderner und zeitgenössischer Harmonik und Rhythmik zur eigenständigen Musik mit viel Originalität.
www.thomassilvestri.ch
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 | GHOST TOWN TRIO
 Donnerstag 3.5.2012
22.15 Uhr
Urs Vögeli g, Claude Meier b, Lukas Mantel dr
Covers in Jazz: Wie hungrige Geier fallen die Herren vom «Ghost Town Trio» über altbekannte Pop-Hits her, um sie neu zu interpretieren und darüber zu improvisieren. Jazz, der mal bluesig, mal abgespeckt knöchern oder rockig groovend daher kommt; immer begleitet von einem guten Schuss Humor.
www.ghosttowntrio.ch
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 | PEDRA PRETA
 Freitag 4.5.2012
20.15 Uhr
Munir Hossn g, voc, Toni Schiavano b, Flo Reichle dr
Drei außergewöhnliche Musiker zelebrieren ihre eigene Version der Afro-Brasilianischen Tradition. Dieses Schweizerisch-Brasilianische Trio mit Munir, Flo und Toni haben sich in der Alternativ-Szene von Salvador da Bahia in Brasilien kennengelernt. Mit südländischem Temperament spielen sie hochenergetische Grooves, die immer wieder mit lyrischen Momenten auch die Seele zum schwingen bringen.
www.pedra-preta.com
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 | MARC PERRENOUD TRIO
 Freitag 4.5.2012
21.45 Uhr
Marc Perrenoud p, Cyril Regamey dr, Marco Muller b
Nicolas Brémaud von Jazzman Paris schreibt über Perrenoud:“Man konnte das herausragende Talent von Marc Perrenoud bereits als Solist oder im Duo feststellen. Im Trio jedoch wächst der 26- jährige Pianist aus Genf noch über sich hinaus.
Eine unglaubliche Fantasie in seinen Melodien, eine unbändige Kraft, eine fast greifbare lyrische Intensität, originelle, wundervolle Kompositionen: Die absolut mitreißende Musik des Marc Perrenoud Trio verkörpert und verbindet das Beste des heutigen Jazz aus der ganzen Welt.“
www.marcperrenoud.com
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 | NILS WOGRAM NOSTALGIA+GÄSTE
 Freitag 4.5.2012
23.00 Uhr
Arno Krijger ham.organ, Dejan Terzic dr. Nils Wogram tromb, Philipp Schaufelberger g, Domenic Landolf sax
Nostalgia swingt wie die Hölle. Swing bedeutet für das nostalgische Trio, die Erinnerung nach ihrem Gusto zu interpretieren. Das hat dann auch schon mal durchaus groovige Pop-Anklänge. Exklusiv für das Schaffhauser Jazzfestival laden sie zwei ihrer Lieblingsmusiker ein. Das sind Nils Wograms langjähriger Wegbegleiter und Gründungsmitglied der Gruppe Zoom Gitarrist Philipp Schauffelberger sowie die Schweizer Stimme auf dem Tenorsaxofon, Domenic Landolf.
www.nilswogram.com
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 | JEAN-LOU TREBOUX GROUP
 Samstag. 5.5.2012
20.15 Uhr (Uraufführung)
(Gewinner des Credit Suisse Förderpreis Jazz – eine Zusammenarbeit mit den Stanser Musiktagen)
Jean-Lou Treboux vib, Manuel Pramotton sax, Marc Mean p, Manu Hagmann b, Maxence Sibille dr
Mit seiner Technik und seinem inneren Feuer rückt der junge und virtuos Jean-Lou Treboux ein schon fast exotisch gewordenes Instrument neu ins Rampenlicht. Sich auf die Jazz-Tradition berufend überzeugt seine Band mit kompaktem Sound und viel Elan, spielend bringen sie die modernen Kompositionen ihres Leaders auf den Punkt.http://www.myspace.com/jeanloutreboux
http://www.myspace.com/jeanloutreboux
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 | HEIRI KÄNZIG QUINTETT FEATURING: MICHAEL ZISMAN & MATTHIEU MICHEL
 Samstag. 5.5.2012
21.45 Uhr
Heiri Känzig b, Michael Zisman Bandoneon, Matthieu Michel flh, Urs Bollhalder p, Kevin Chesahm dr
Peter Rüedi beschreibt die Band wie folgt: „Känzig ist ein grosser Melodiker, der die lyrischen Bögen von Zismans Bandoneon, Matthieu Michels warmem Flügelhorn und dem subtilen Piano von Urs Bollhalder über seinem singenden Bass sich organisch verflechten und lösen lässt. Da raubt keiner dem andern die Räume (bei der Kombination von Klavier und Bandoneon keine Selbstverständlichkeit). Ein sehr poetischer Südatlantik-Flug ohne jegliche «weltmusikalische» Plattitüden.“
www.heirikaenzig.com
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 | JAZZWERKSTATT BERN BALLBREAKER ENSEMBLE
 Samstag. 5.5.2012
23.00 Uhr (Teiluraufführung)
Martin Eberle tp, Lukas Thöni tp, Seppi Käppeli tb. Andreas Tschopp tb, Marc Unternährer tuba, Benedikt Reising as, Marc Stucki ts, Patrick Schnyder bs, Benjamin Külling keys, Markus Meier g, Jeremias Keller eb, Rico Baumann dr, Christoph Steiner dr
Hat das Musikerkollektiv Jazzwerkstatt Bern schon kein Vereinsheim mit Hirschgeweih über der Tür und Fussabtreter darunter, so hat es doch immerhin eine Hausband: Das Ballbreaker Ensemble. Benannt ist die 13köpfige Band nach einem AC/DC Klassiker, aber falsch liegt wer glaubt, die flaumbärtigen Jungspunde würden ergrauten Rockveteranen nacheifern oder gar deren Musik wiederbeleben wollen. Schätzen tun sie den Energielevel der Wechselstromer und zollen mit zwei Schlagzeugern und einer Rhythmsection, die so frisch ist, dass jede Frischhaltefolie dagegen wie Herbstlaub anmutet, allen Rockern dieser Welt Respekt. Junge Komponisten aus dem Umfeld des Berner Werkstattkollektivs haben sich seit der Gründung der Band 2008 die Finger wund geschrieben und so zieht die doppelmotorige Bigband seither mit prall geschnürtem Ränzlein durch die Lande.
www.jazzwerkstatt.ch/ballbreaker
| hoch Kulturklub Haberhaus  | GALEONE5
 Freitag und Samstag 4./5. 5. 2012
21.15 Uhr
Pascal Galeone voc, Franz Hellmüller g, Markus Muff btromb., Stefano Risso b, David Meier dr
Der Luzerner Sänger und Stimmkünstler Pascal Galeone, eine aussergewöhnliche Stimme die es zu entdecken gilt. Ohne die Klangwelt des Jazz je wirklich zu verlassen, lässt sich seine Band durch eine betörende Fülle von Rhythmen, Harmoniewelten, Geräuschmixturen und Stilanleihen treiben. Sowohl in den strukturierten, feinsinnigen Kompositionen von Pascal Galeone und Gitarrist Franz Hellmüller als auch in den frei improvisierten Konzertteilen wechseln sich brachial anmutende Abschnitte mit stilleren, wehmütigen Stimmungen ab - afrikanische Grooves treiben arabische oder asiatische Melodielinien vor sich her.
www.galeone5.ch
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