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22. - 25. Mai 2013

Programm Kulturzentrum Kammgarn
Programm Kulturklub Haberhaus
Programm TabTab Musikraum
10. Schaffhauser Jazzgespräche Spezial
Klangperformance im Kreuzgang zu Allerheiligen



Programmheft Download (PDF 3,7 MB)

Pressetexte und Fotos (for print)


Auch die 24. Ausgabe des Schaffhauser Jazzfestivals vom 22. bis 25. Mai 2013 ist als Werkschau des aktuellen Schweizer Jazzschaffens am Puls der Zeit.
 


Kulturzentrum Kammgarn






LES BISCUITS BLEUS DU ROI FERDINAND


Mittwoch 22.5.2013
20.15 Uhr
Claude Tabarini dr, Yves Massy tromb, serpent, Aina Rakotobe saxes, Christian Graf g
Das Genfer Quartett um Yves Massy überzeugt mit einem cleveren Mix aus Eigenkompositionen und Bearbeitungen von barocken Themen, Rock oder Jazz. Mit viel Witz schmettern sie komplexe Unisono-Melodien, improvisieren über griffige Riffs und pflegen ihr Interplay auf hohem Niveau. Wie der Titel es andeutet amüsiert sich nicht nur der König Ferdinand über die süssen Blauen.
 
 


BIONDINI-GODARD-NIGGLI


Mittwoch 22.5.2013
21.45 Uhr
Luciano Biondini accordeon, Michel Godard tuba, e-bass, serpent, Lucas Niggli dr, perc.
Ein Drei-Gespann "Italien-Frankreich- Schweiz", das sich nicht in engen Bergtälern verirrt, sondern sich mit freier Sicht aufs Mittelmeer über Höhen und Tiefen dieser musikalischen Geografie hinweg swingt. Drei Virtuosen, die auch an und über die Grenzen gehen, was Spieltechniken und die Ausdrucksformen mit ihren Instrumenten anbelangt. Biondini - Godard - Niggli verzaubern mit einer Seelenmusik, voller Energie, Poesie und auch feinem Witz.
www.lucasniggli.ch
 
 


BREAKFAST ON A BATTLEFIELD


Donnerstag 23. 5. 2013
20.15 Uhr (Credit Suisse Förderpreis Jazz)
Adrien Guerne tsax, Gael Zwahlen g, Lionel Gafner b, Lionel Friedli dr
Die Bieler von "Breakfast on a Battlefield" spielen eine sich an der Grenze der Genres entlangtastende Rockmusik, die sich nicht einordnen lässt. Mal Punk, mal Psycho-Rock oder Noise, ohne Gesang aber mit Saxofon erfindet die Band ein Sounduniversum, welches mit seiner agilen Genremischung erstaunt. Aus dem energischen Spiel der Musiker und den subtilen Kompositionen entsteht ein explosiver Mix, der das Publikum in eine Welt befördert, wo sich Riffe und Improvisationen immer wieder begegnen und konfrontieren.
www.myspace.com/breakfastonabattlefield
 
 


SYLVIE COURVOISIER SOLO


Donnerstag 23. 5. 2013
21.30 Uhr 
Sylvie Courvoisier p
Die aus Lausanne stammende Sylvie Courvoisier hat sich in den vergangenen Jahren ihren Platz in der Downtown-Szene von New York erspielt. Mit ihrem Lebenspartner, dem Violinisten Marc Feldman hat sie sich den «Masada»-Kompositionen von John Zorn angenommen, mit der Elektronikerin Ikue Mori und der Perkussionistin Susie Ibarrra das Trio Memphista formiert. «Signs and Epigrams» heisst ihre erste Solo-CD. «Irène Schweizer war immer ein Vorbild für mich, nicht so sehr stilistisch, eher was Integrität und Authentizität anbelangt», hält Courvoisier fest.
www.sylviecourvoisier.com


PHALL FATALE


Donnerstag 23. 5. 2013
22.30 Uhr
Fredy Studer dr, perc, Joana Aderi voc, el, Joy Frempong voc, sampl, John Edwards b, Daniel Sailer b, el
Wolf Kampmann, Berlin schreibt: «Jazz und technoide Formen der Popmusik gehen nur im seltensten Fall glückliche Beziehungen ein. Phall Fatale ist so ein Glücksfall. Die Band spielt Songs, die jedoch mehr Klangskulpturen ähneln als Liedern im klassischen Sinn des Wortes. Phall Fatale sind ebenso mondän wie aufreizend, so unterkühlt konstruktivistisch wie verschroben individuell, so klaustrophob wie befreiend».
www.fredystuder.ch

 
 


WHO + 2 - GERRY HEMINGWAY’S MUSIC FOR MIXED QUINTET


Freitag 24. 5. 2013
20.15 Uhr
Michael Moore cl, bcl, asax, Terrence McManus g, Michel Wintsch p, Baenz Oester b, Gerry Hemingway dr
www.gerryhemingway.com
 
 


SUSANNE ABBUEHL «THE GIFT»


Freitag 24. 5. 2013
21.30 Uhr 
Susanne Abbuehl voc, Matthieu Michel flh, Wolfert Brederode p, ind.harm, Olavi Louhivuori dr, perc
Der dritten Veröffentlichung für ECM, «The Gift», sind mehrere Jahre stille Arbeit an der Musik und am Zusammenspiel der Gruppe vorausgegangen. Es entstand eine radikal kammermusikalische und frei tanzende Musik für Texte von Emily Dickinson, Sara Teasdale und Emily Brontë. Vom Jazz ebenso beeinflusst wie vom Kunstgesang oder vom Folk kreiert Susanne Abbuehl Töne jenseits von vorgefertigter Stilistik. «Lieder wie Licht und Wasser - Manchmal erscheint die Musik wie eine Versuchsanordnung, um dem Weg der Töne ins Innere nachzuhören», schreibt Konrad Heidkamp in der «die Zeit».
www.susanneabbuehl.com
 


CHRISTOPH STIEFEL’S ISORHYTHM ORCHESTRA


Freitag 24. 5. 2013
22.30 Uhr
Sarah Buechi voc, Matthieu Michel tromp, Flh, Domenic Landolf sax, bcl, Adrian Mears tromb, Christoph Stiefel p, comp., Arne Huber b, Kevin Chesham dr
Christoph Stiefel befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit der Verschiebung und Überlagerung rhythmischer Muster, inspiriert von einer Kompositionstechnik aus dem Mittelalter, der Isorhythmik. Nun setzt er seine Musik zum ersten mal auch orchestral um und beweist mit der Verteilung der Polyphonie der verschiedenen rhythmischen Ebenen auf die Instrumente die vielfältigen Möglichkeiten der Isorhythmik. Dabei spielen Improvisation und Interaktion eine zentrale Rolle; es entsteht eine gleichzeitig komplexe und einfache, intellektuelle und emotionale, abstrakte und sinnliche Musik.
www.christophstiefel.ch
 


SAMUEL BLASER TRIO


Samstag. 25. 5. 2013
20.15 (Uraufführung Schweiz)
Samuel Blaser tromb, Marc Ducret g, Peter Bruun dr
Der heute in Berlin wohnhafte Posaunist und Komponist Samuel Blaser kommt aus La Chaux de Fonds. Sein neues «European based project» präsentiert den unglaublichen Französischen Gitarristen Marc Ducret gemeinsam mit dem wandlungsfähigen Dänischen Schlagzeuger Peter Bruun. Damit zeigt Blaser, dass er ein Künstler ist, der die kühnsten Ideen und Konzepte ausprobiert. Indem er den abenteuerlichen Schritt wagt geschriebenes Material mit freier Improvisation zu mischen kreiert er eine neue musikalische Welt. Er kombiniert die originelle Instrumentierung mit unübertroffenem Geschick und schafft ein Hörerlebnis das einerseits familiär tönt zugleich aber auch verblüffend frisch und unwiderstehlich.
www.samuelblaser.com
 


YVES THEILER TRIO


Samstag. 25. 5. 2013
21.30 Uhr 
Yves Theiler p, Valentin Dietrich b, Lukas Mantel dr
Die Musik der drei jungen Zürcher bedient sich furchtlos komplexer rhythmischer Ideen, ohne diese fremd erscheinen zu lassen. Tief verwurzelte und bebende Rhythmen treffen auf singende Melodien, gegensätzliche Welten werden elegant zusammengeschweisst. Die Songs von Yves Theiler verschaffen dem Trio einen unvergleichbaren, manchmal fast orchestralen Charakter und werden dabei von Improvisationen umspielt und in Bewegung gesetzt. «Their music featured an intense blend of improvisation and composition but the most pervading element of the night was the overall clarity of the music..."» by Rob Edgar, LondonJazz
www.yvestheiler.com
 


BRINK MAN SHIP


Samstag. 25. 5. 2013
22.30 Uhr
Jan Galega Brönnimann, kontrbcl, bcl, electr., René Reimann, g, electr., Emanuel Schnyder, b, Christoph Staudenmann, dr, computer
Jan Galega Brönnimann und seine Band Brink Man Ship gehören zu den stilbildenden Vertretern der neuen europäischen Jazzszene. Mit ihrer neusten CD «Instant Replay» präsentiert sie ein ausgereiftes Werk voller Ideen, verklärter Melodien und vertrackter Beats. Das Spektrum reicht von filigranen Flüstermomenten bis zu brachialen Gewitterausbrüchen. Es entsteht ein urbaner Mix voller Gegensätze.
www.brinkmanship.ch
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Kulturklub Haberhaus


 
 
Türöffnung 20.30 Uhr
Eintritt pro Abend Fr. 15.- /  10.- (Legi)


CHAMBER SOUL


Freitag 24. 5. 2013
21.15 Uhr  CHAMBER SOUL
Brandy Butler, voc, Roman Hosek, g, René Mosele, pos
 
www.chambersoul.ch
 


PETER SCHÄRLI "Don`t change your hair for me"


Samstag. 25. 5. 2013
21.15 Uhr
Sandy Patton, voc, Antonia Giordano, g, voc, Thomas Dürst, b, Peter Schärli, tr
http://www.schaerlimusic.ch
 
 
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Tap Tab Musikraum



SCHAFFHAUSER JAZZFESTIVAL & TAPTAB präsentieren:




JAZZ LOUNGE


Donnerstag 23.5.2013
Ab 21.30 Uhr (Tür 21.00 Uhr) JAZZ LOUNGE mit:
DJ Double Chin (Philipp Albrecht) und Soul Rabbi
Soul Rabbi ist einer der wenigen DJs, für die Soul ein Lebensstil ist – und keine Mode, auf die man auf- und dann wieder abspringt. Er liebt seine Musik, und er will, dass auch andere sie lieben. Und seine Mission ist erfolgreich.
 
www.soulrabbi.de


SCIENCE FICTION THEATHER


Freitag 24. 5. 2013
ca.23.30 Uhr (Tür 22 Uhr) Surf–Movie, Sounds–Nu, Trash – Easy Listening - Visuals by
Christoph Grab sax, bcl, samp, casio, Felix Utzinger g, Christian Rösli keys, Valentin Dietrich b, Andy Wettstein dr, Suffix Kollektiv visuals
Science Fiction Theater sind ein Rockdrummer, ein Bassist mit Punk-Roots, ein frickelnder Pop-Gitarrist, ein Analog-Synthie-Freak und ein kauziger Jazzsaxophonist. Was sie alle vereint, ist die Liebe zur Filmmusik. Nach ihrem gefeierten Erstling "Pimp Town" erscheint nun "Horny Mutant" (beide beim Berliner Label TRAUMTON). In ihrem neuen Programm suhlt sich die Pulp-Truppe wieder genüsslich in der Welt der Horrorfilme, 70-er Jahre Thriller, Sci-Fi Trash, Film Noir und Erotik-B-Movies. 
www.christophgrab.com/bands/sciencefictiontheater/

 


KLISCHÉE


Samstag. 25. 5. 2013
Ab 23 Uhr (Tür 22 Uhr) KLISCHéE / Atomic Nick & le Frère
Kilian Spinnler, Dominique Dreier  Musik, Benjamin Kniel, visuals, William “45 Degré” Bejedi, Marena Whitcher, voc 
«Klischée» ist eine ElectroSwing-Combo aus Bern. Sie verbinden die beiden gegensätzlichen Musikstile Jazz und Electro auf unkonventionelle, erfrischende Art. Live tritt «Klischée» mit hauseigenem VJ, dem MC “45 Degré” sowie der Sängerin "Marena" auf. So flimmern während des Sets die zur Musik passenden handgezeichneten Typografien, Bilder und Grafiken auf der Leinwand um die Wette. Ein audiovisuelles Erlebnis, das nicht nur in die Beine, sondern auch ins Auge geht.
www.leklischee.ch
 
 
 
 
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10. Schaffhauser Jazzgespräche Spezial im Haberhaus Kulturklub


SRF DOK-Filmpremieren Zusammenarbeit SRF Kultur und Schaffhauser Jazzfestival
Ort: Haberhaus Kulturklub, Neustadt 51, Schaffhausen
23.–25. Mai 2013 jeweils von 17- ca. 18.30 Uhr. Filmvorführung und Gespräch  Eintritt frei
 
Jazz in der Schweiz
Die neue Musik aus Übersee begeistert und inspiriert schon um 1920 Musiker in der Schweiz. Von den ersten Jazzschritten hierzulande bis zu den neusten Entwicklungen erzählt die neue SRF Fernsehreihe die bewegte Geschichte des «Jazz in der Schweiz». Die drei Folgen dokumentieren auch, wie seit Anbeginn Formationen aus der Schweiz internationale Erfolge feiern, in Paris, Berlin, New York bis Acapulco.
Donnerstag 23. Mai 2013 17 Uhr (Teil 1)
«Vom Tanzstück zum Kunststück» (ab 1918) / B. Seiler
Im Gespräch:
Barbara Seiler, Filmemacherin
Fernand Schlumpf, Musiker, Jazzorama
Bruno Spörri, Musiker
Moderation: Nina Brunner
18.30 Uhr Buchvernissage «Schaffhauser Jazzgespräche Edition 4»
 
Freitag 24. Mai 2013 17 Uhr (Teil 2) 
«Der eigene Weg» (1955-1985)  / J. Gautschi
Im Gespräch:
Jürg Gautschi, Filmemacher
Irène Schweizer, Musikerin
Fredy Studer, Musiker
Peter Bürli, SRF Redaktion «Jazz in der Schweiz»
Moderation: Nina Brunner
 
Samstag 25. Mai 2013 17 Uhr (Teil 3) 
«Zwischen Aufbruch und Tradition» (ab 1988) / B. Häner
Koproduktion mit Schweizer Musik Syndikat SMS
Im Gespräch:
Beat Häner, Filmemacher
Barbara Gysi SRF Kultur
Arno Troxler, Musiker, Veranstalter Jazzfestival Willisau
Moderation: Marianne Doran, SMS Präsidentin
 
Haberhaus Kulturklub, Neustadt 51, Schaffhausen
 
 
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KLANGPERFORMANCE IM KREUZGANG ZU ALLERHEILIGEN


Kreuzgang-Sonaten mit «6ix+1»
Eine Zusammenarbeit: Schaffhauser Jazzfestival / Museum zu Allerheiligen, Schaffhauser Schulen / «6ix+1»
Eintritt frei


Ort: Kreuzgang zu Allerheiligen
Donnerstag 23. Mai 12.15 (Uraufführung)
Freitag 24. Mai 18.30 Uhr
Samstag 25. Mai 14 Uhr
 
«6ix+1»
Jacques Demierre p,
Okkyung Lee cello,
Thomas Lehn analog synth,
Urs Leimgruber sax,
Dorothea Schürch voc, singende Säge, Roger Turner perc, Dimitri Coppe, Thierry Simonot Klangregie.
Es gibt wohl keine Schaffhauserin, keinen Schaffhauser, den nicht eine ganz persönliche Geschichte mit dem Kreuzgang des Klosters zu Allerheiligen verbindet – Romantische Begegnungen, der erste Kuss oder einfach ein besinnlicher Moment. Die Sinnlichkeit des Klanges steht im Zentrum des Projektes der Gruppe «6ix+1» Es kombiniert Live-Musik und elektronische Klänge mit modernster Technik und über 80 Lautsprechern – und schafft so einen Kontrast zum sakralen Kreuzgang des Benediktinerklosters aus dem 11. Jahrhundert



Co-Produzent






Der Kreuzgang als Ort von Ritual und Musik im Mittelalter


Vortrag von Museumsdirektor Peter Jezler:
Der Kreuzgang als Ort von Ritual und Musik im Mittelalter
Ort: Museum zu Allerheiligen
Donnerstag, 16. Mai 18.15 Uhr
Zur Zeit, als Allerheiligen noch als Kloster im Betrieb war, feierte man Riten, die alle fünf Sinne ansprachen. Der Kreuzgang war Prozessionsweg. Hier ertönten einstimmig die gregorianischen Choräle oder seit dem 12. Jahrhundert in wunderbaren Brechungen die Polyphonie. Immer gab es den Wandel. Die Tradition des stetigen Experiments in einem Kreuzgang bis heute weiter zu führen, ist unser Bestreben.
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